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Kindersicherheit

Schnüre, Ketten, Gurte: So sind Kinder auf der sicheren Seite – und Sie auch

Die bisher aktuelle Europäische Norm für die Sicherheit von Kindern (DIN EN 13120:2009) im Zusammenhang mit dem innenliegenden Sicht- und Sonnenschutz an Fenstern und Balkon- oder Terrassentüren setzte auf die freiwillige Kennzeichnung von Warnhinweisen an den Produkten sowie in den Montage- und Bedienungsanleitungen.

Aus diesem Grund hat die Europäische Kommission die Vorschriften und Normen bezüglich Kindersicherung überarbeiten lassen und dieses als Mandat an das Europäische Komitee für Normung (CEN) gegeben. Die rechtliche Grundlage für die mandatierte Eigenschaft Kindersicherheit ergibt sich aus der EU-Richtlinie
2001/95/EG „Allgemeine Produktsicherheit“, die in Deutschland durch das „Gesetz über die Bereitstellung von Produkten auf dem Markt“ (Produktsicherheitsgesetz– ProdSG) umgesetzt wird.

Mit einiger Verzögerung ist die EN 13120:2009+A1:2014 nun im Amtsblatt der EU veröffentlicht worden mit dem Hinweis, dass die Vorgängernorm (DIN EN 13120:2009-04) noch bis zum 31. August 2014 ihre Gültigkeit behält.

Die Norm ist in ihrer Endfassung beim Beuth-Verlag voraussichtlich ab September 2014 erhältlich; sie kann unter folgendem Link vorbestellt werden:
http://www.beuth.de

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir diese nicht veröffentlichen.

Kindersicherheit beim innenliegenden Sicht- und Sonnenschutz

Von Ihnen als Spezialist für den Sicht- und Sonnenschutz erwarten Ihre Kunden eine sichere und dabei auch normgerechte Ausführung. Kindersicherheit hat dabei oberste Priorität – und in diesem Bereich gibt es eine wichtige Neuerung. Auf EU-Ebene wurde auch für den Sicht- und Sonnenschutz die bisherige Rechtssituation erweitert. Aus einer „Kann“-Regelung und einer einfachen Produktkennzeichnung wurde nun eine klare Vorgabe geschaffen.

Die neue DIN EN 13120:2009+A1:2014 tritt zum 1. September 2014 in Kraft. Dies bedeutet, dass ab dem 1. September 2014 alle Produkte des innenliegenden Sonnenschutzes der neuen Norm entsprechen müssen, um eine Konformitätsvermutung gegenüber dem Produktsicherheitsgesetz (ProdSG) zu bewirken.

Die Norm gilt u.a. für:

- Jalousien

- Rollos

- Lamellenvorhänge

- Plissees

- Raffrollos/Raffvorhänge

- Flächenvorhänge

Die auf dem deutschen Markt angebotenen Produkte der ViS-Mitglieder berücksichtigen bereits diese wichtigen neuen Vorgaben. Bei Verkauf oder Installation sind jedoch einige Punkte zu beachten, um die normgerechte Ausführung sicherzustellen.

Die Gefahr einer Strangulierung soll durch Fixierungspunkte an der Wand gebannt werden. Die Schlaufen mit sogenannten ortsfesten Spannvorrichtungen (Abb. 1) oder Zugschnüren (Abb. 2) sind aufgrund ihrer Reißfestigkeit mindestens 150 cm vom Boden entfernt an der Wand zu fixieren.

Da die Hersteller in der Regel die Montagehöhe nicht kennen, bietet eine auf die Produkthöhe bezogene maximale Schnurlänge in der Praxis Unterstützung: Die Schlaufenlänge des Abreißsystems beträgt maximal 2/3 der Produkthöhe. Die Schlaufe der Spannvorrichtung und die Länge der Zugschnüre sind abhängig von der Produkthöhe: ≤ 250 cm Produkthöhe werden die Schlaufen mit max. 100 cm angelegt, > 250 cm beträgt die Schlaufenlänge die Produkthöhe minus 150 cm.

Darüber hinaus gibt es auch schnur- und schlaufenlose Produkte (z. B. verspannt, motorisiert), die heute schon die Anforderung der DIN erfüllen.

Achten Sie auf dieses Zeichen

Mit dem Warnhinweis sind Produkte oder Sicherheitseinrichtung und Montage-/Bedienungsanleitung zu kennzeichnen. Der Warnhinweis muss am Produkt oder an der Sicherheitseinrichtung und in der Montage-/ Bedienungsanleitung aufgeführt sein. Vom Fachbetrieb wird erwartet, dass er die Endkunden auf die möglichen Gefahren hinweist und die Funktionsweise der Sicherheitseinrichtung erläutert.

Alle Beteiligten haben eine geteilte Verantwortung.

• Der Hersteller ist verantwortlich dafür, dass alle Bestandteile des Produktes in Übereinstimmung mit den geltenden Normen und Gesetzen gefertigt und geliefert werden.

• Der Fachbetrieb ist dafür verantwortlich, dass die Endkunden über mögliche Risiken aufgeklärt und die Produkte fachgerecht ausgemessen und montiert werden.

FAQ sowie weitere Informationen zum Thema Kindersicherheit finden Sie unter kindersicherheit.vis-online.de

Rechtlicher Hinweis: Informationsstand August 2014

1 Kettenbedienung mit Spannvorrichtung

Die Hersteller fertigen, wenn vom Fachbetrieb keine anderen Vorgaben zur Länge der Bedienschlaufe gemacht werden, die Länge von Schlaufen mit Spannvorrichtung oder Zugschnüren abhängig von der Produkthöhe: bei einer Produkthöhe von ≤ 250 cm max. 100 cm und bei > 250 cm die Produkthöhe minus 150 cm.

 

 

 

Achtung, Fachbetrieb!
Bei Montage zu beachten: Die Schlaufe mit Spannvorrichtung und Zugschnüre enden mindestens 150 cm vom Boden entfernt.

2 Schnurbedienung

Die Hersteller fertigen, wenn vom Fachbetrieb keine anderen Vorgaben zur Länge der Bedienschlaufe gemacht werden, die Länge von Schlaufen mit Spannvorrichtung oder Zugschnüren abhängig von der Produkthöhe: bei einer Produkthöhe von ≤ 250 cm max. 100 cm und bei > 250 cm die Produkthöhe minus 150 cm. Die Mindesteinbauhöhe bei Schnurbedienung darf nicht < 150 cm sein.

 

 

 

Achtung, Fachbetrieb!
Bei Montage zu beachten: Die Schlaufe mit Spannvorrichtung und Zugschnüre enden mindestens 150 cm vom Boden entfernt.